Wasserrettungsgeräte

 

 

Zeit zurück drehen

und mit Rettungshilfsmittel das Leben retten!


Rettungsboje

Die Rettungsbojen sind seit vielen Jahren bei Rettungsschwimmern im Einsatz und gut geeignet für Einsätze unter schwierigen Bedingungen. Ein Schultergurt ist über eine ca. 180 cm lange, schwimmfähige Leine mit der eigentlichen Boje verbunden ist. Der Rettungsschwimmer schwimmt zum Verunfallten und zieht die Boje hinter sich her. Hat der Retter die Person gesichert, zieht er diese zurück ans Ufer.


Gurtretter

Der Gurtretter ist ein Rettungsgerät für Wasserretter. Ein flexibler Auftriebskörper, der vor der Brust eines verunfallten im Wasser mittels Karabinerhaken befestigt wird. Der Gurtretter kommt eher einer Rettungsboje gleich. Der  Rettungsschwimmer legt sich den Schulter-Brust-Gurt um und zieht den Schwimmkörper hinter sich her. Er dient dem Geretteten auch als Auftriebhilfe. Geeignet auch für Eisrettung.


Rettungsleine

Die Rettungsleine (auch: Rettungsgurt) ist ein Hilfsmittel der Wasserrettung. Die Rettungsleine besteht aus einer 25 bis 100 Meter langen Leine, an deren einem Ende eine Schulterhalterung für den Retter befestigt ist. Das andere Ende ist meist mit einer Leinenhaspel verbunden. Die Rettungsleine kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Gefährdung des Rettungsschwimmers ohne Sicherung zu groß wäre. Dies ist zum Beispiel bei sehr starker Strömung, an Wehren oder bei großer Entfernung zum Ufer der Fall. Die Rettungsleine kann nur von einem eingespielten Team benutzt werden. Dieses Team besteht aus einem oder zwei Leinenführer und einem Schwimmer. Kommt es zu einem Rettungseinsatz, streift der Schwimmer sich den Schultergurt der Leine über und schwimmt zum Verunfallten. Der Leinenführer übernimmt jetzt die Aufgabe, den Rettungsschwimmer zu sichern und zu führen. Ist der Schwimmer nun bei dem Verunfallten angekommen und hat ihn gesichert, gibt er dem Leinenführer mit der erhobenen Hand das Zeichen zum Einholen. Der Leinenführer zieht den Schwimmer und den Verunfallten nun mit der Leine zurück.


Rettungswurfleine

Die Rettungswurfleine zählt zu den einfachsten und effektivsten Rettungsgeräten der Wasserrettung. Sie ist leicht zu pflegen und instand zu halten und kann gut transportiert, also überall hin mitgenommen werden. Der Beutel, in dem sich die Wurfleine befindet, ist mit Schwimmkörper am unteren Ende und enger werdender Öffnung am oberen Ende ausgestattet. Hier wird die Wurfleine hineingesteckt, sodass nur noch eine Schlaufe am Ende der Wurfleine herausragt. Zur Aufbewahrung wird der Beutel mit einem Klettverschluss- oder Druckknopf-Band an der Schlauchöffnung verschlossen. Wurfleine wird mit dem Schleuderwurf hinter dem Verunfallten zugeworfen. 


Rettungsring

Ein Rettungsring ist ein Rettungsmittel im Wasserrettungsdienst. Er wird häufig in Hallen- oder Freibädern eingesetzt, findet aber auch Verwendung in Gewässern und ist Standard auf Schiffen und größeren Booten, wobei er üblicherweise deutlich lesbar mit dem Schiffsnamen und meist auch dem Heimathafen beschriftet wird. Bei Fischkuttern kommt oft auch das Fischereikennzeichen dazu. Rettungsringe sind hohl oder mit Schaumstoff gefüllt. Auf Schiffen waren auch Korkringe üblich, die mit Segeltuch bezogen und bemalt waren.Rettungsring wird dem Verunfallten zugeworfen. 


Rettungsball

Ein Rettungsball ist ein Wasserrettungsmittel. Häufigste Einsatzgebiete sind Hallen- und Freibäder, sowie im Rettungsbooten und andere eingesetzte Fahrzeuge. Der Rettungsball findet weiterhin Anwendung an Bord von Berufsschiffen. In der Handhabung entspricht er in etwa dem Rettungsring und der Rettungswurfleine. Der Auftrieb gebende Teil eines Rettungsballs besteht aus Kunststoff oder Schaumpolystyrol und ist zur besseren Handhabung mit einem Netz umschlossen. Er wird an einer schwimmfähigen Leine (ca. 15-20 m) angebunden und wie der Rettungsring normalerweise mit dem Schleuderwurf dem Verunfallten zugeworfen


Aufblasbare Rettungswesten

Diese Aufblasbare Rettungsweste ist d ank ihres geringen Gewichts und dem extrem kurzen Schnitt ideal für Kanu- und Kajakfahrer sowie Ruderer geeignet. Die Reflexstreifen im Rückenbereich sorgen für erhöhte Sicherheit bei Dämmerung. Sie wird auch in der Seefahrt und bei Wasserrettungsleuten verwendet.  Die Rettungswesten sind ohnmachtssicher und bieten damit auch Nichtschwimmern maximale Sicherheit. Die Westen drehen automatisch in Rückenlage. Diese bläst die Weste im Ernstfall auf und sorgt dafür, dass Sie in Seenot über Wasser bleiben. In einer aufblasbare Rettungsweste befindet sich eine Gasdruckpatrone, die im Ernstfall dafür sorgt, dass sich die Weste innerhalb weniger Sekunden aufbläst. Diese Automatik wird entweder durch den Kontakt einer gepressten Zellstofftablette mit dem Wasser oder auch manuell ausgelöst. Im Falle einer defekten Automatik können Sie die Weste aber auch mit dem Mund aufblasen.


Rettungsweste

Eine Rettungsweste ist eine tragbare Weste, die eine Person im Wasser selbständig in die Rückenlage dreht und den Kopf über Wasser hält, um die Atemwege freizuhalten. Diese Eigenschaft gilt auch, wenn die Person bewusstlos ist, weshalb solche Westen auch als ohnmachtssicher bezeichnet werden. Im Unterschied dazu ist eine Schwimmhilfe nur ein Hilfsmittel, um den Kraftaufwand beim Schwimmen zu reduzieren, sofern die Person bei Bewusstsein ist. Der veraltete Begriff Schwimmweste wurde in der SOLAS-Vereinbarung durch den Begriff Rettungsweste ersetzt. Umgangssprachlich wird der veraltete Begriff Schwimmweste teilweise noch für nicht ohnmachtssichere Westen mit Auftriebselementen auch im Rückenbereich verwendet.


Rettungsbrett

Rettungsbrett mit seitlichen Haltebändern. Ein Rettungsbrett ist ein Rettungsmittel, ähnlich einem Surfbrett, das häufig in der Wasserrettung eingesetzt wird. Es wird überwiegend an Binnengewässern oder an der Küste verwendet. Für Schwimmbäder ist es wegen seiner Größe und dem geringen Platz in einem Schwimmbecken in der Regel nicht geeignet. Je nach Distanz können geübte Rettungsschwimmer mit dem Rettungsbrett schneller zum Patienten kommen als mit einem Ruderboot. Auf kurzer Distanz ist es oft sogar schneller als ein Motorrettungsboot.

Das Rettungsbrett ist sowohl für Bewusstlose, als auch für Patienten die bei Bewusstsein sind, brauchbar. Falls keine Trage zur Verfügung steht, kann das Brett im Notfall auch als Trage genutzt werden. Der Retter bewegt sich liegend oder kniend ausschließlich mit Armschlägen zum Patienten. Die Füße können dabei zur Stabilisierung im Wasser sein oder seitlich nach hinten über das Brett hinaus gestreckt werden. Während der Ankunft beim Patienten wird die Unterseite des Brettes nach oben gekippt, die Oberarme des Verunglückten gegriffen und darüber gelegt. Mit einer Hand hält der Retter einen Arm des Patienten am Brett fest. Unter Ausnutzung von Hebelkräften wird der Patient mit dem Oberkörper auf das Brett gehoben und das Brett auf die richtige Seite gedreht. Er wird dann in die Längsrichtung gedreht und an Land gebracht. Da der Retter hinter ihm auf dem Brett liegen kann, kann der Patient immer beobachtet werden.



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