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SO MACHE ICH ES RICHTIG!


Beseitigung von Muskelverkrampfungen

Schwimmer können bei Iängerem Aufenthalt im Wasser, bei Unterkühlung und bei Überanstrengung von Krämpfen befallen werden. Dabei ziehen sich Muskeln zusammen, werden unbeweglich und schmerzen.
Der Schwimmer muß die Ruhe bewahren und versuchen, zum Ufer zu schwimmen. Gelingt dies nicht, dann kann der Krampf auch im Wasser durch Dehnung des Muskels gelöst werden. Spannung und Entspannung werden wiederholt, bis sich der Krampf löst und der Schmerz nachläßt.


Wadenkrampf

Lege dich auf den Rücken. Fasse die Fußspitze und ziehe sie zum Körper hin.

 

Die freie Hand drückt auf die Kniescheibe, damit das Bein gestreckt wird.

Die Hände liegen unterhalb des Knies und unterstützen den Zug. Dann strecke den Körper ruckartig.

Nach Lösung des Krampfes soll der Sschwimmer das Wasser verlassen, da der Krampf sich oft wiederholt. An Land wird das verkrampfte Körperteil massiert und nach möglichkeit warm duschen gehen, damit es erwärmt und gut durchblutet wird. Es sollte am gleichen Tag nicht mehr geschwommen werden!


Fingerkrampf:

Die Finger werden abwechselnd zur Faust geschlossen und ruckartig gestreckt.


Selbstrettung aus sinkenden Kraftfahrzeugen

Rasche Flucht durch Schiebedach oder Tür, solange es noch geht. Sonst kopfvoran durchs Fenster. Wenn Insassen im Fond, Türen niemals öffnen, von vornherein durch Fensterlücken den Wagen verlassen. Bei zweitürigen Wagen mit Kopfstandneigung keinesfalls nach hinten flüchten (Falle). Mitfahrern helfen, solange man kann.


Verhalten bei Bootskenterung

Kentert ein Boot, ohne unterzugehen, so sollen die Insassen in Bootsnähe bleiben und sich am Boot festhalten. Die Entfernung zum Ufer darf nicht unterschätzt werden.
Mehrere Insassen reichen sich nach Möglichkeit über dem Bootskiel hinweg die Hand. Auf jeden Fall muß kontrolliert werden, ob nicht jemand unter das Boot geraten ist.
Den Versuch, das Boot wieder aufzurichten, nur dann unternehmen, wenn dadurch keine Beteiligten gefährdet werden. Hilfe herbeiwinken und Ruhe bewahren. Beim Kentern eines Segelbootes nicht unter die Segel kommen. Für alle Bootsinsassen gilt : Rettungswesten tragen!


Gefahren durch Buhnen, Wirbel, Wasserfälle und Walzen

In größeren Flüssen befinden sich zur Regulierung des Wasserlaufs Buhnen. Sie verändern die Strömungsverhältnisse, insbesondere zwischen den Buhnen. Da auch geübte Schwimmer beim Schwimmen gegen die Strömung schnell ermüden, sollte man sich nur in Strömungsrichtung fortbewegen, auch wenn dies der Iängere, aber leichtere Weg zum Ufer ist.


Buhnen

Wird ein Schwimmer in einen gründigen Wirbel gezogen, so besteht die Chance zur Rettung darin, am Grunde des Wirbels seitwärts wegzutauchen. Ein gründiger Wirbel kann auch am Grundablaß von Staumauern und Talsperren beobachtet werden. Der (regulierbare) Ablauf des Wassers bewirkt den Strudeleffekt. Eine Selbstrettung ist fast ausgeschlossen !


Wasserfälle und Walzen

Bei Wehren und Wasserfällen strömen die oberen Wasserschichten mit größerer Geschwindigkeit als die unteren.

  • Ein Schwimmer wird also stets mit den oberen Wasserschichten an die Wehr- bzw. an die Wasserfallkante gespült.
  • Prellungen und Knochenbrüche können ernste Folgen sein.
  • Wer in eine außendrehende Walze geraten ist, sollte mit schnellen kräftigen Schwimmstößen den Gefahrenbereich verlassen oder die Sogkraft des Wasserfalles ausnutzen und mit der am Grunde des Wasserfalles wegführenden Strömung ruhigeres Wasser erreichen.


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