Delphine

 

 

Mythos Delphin

Die Delphine verzaubern uns. Man sagt, daß sie den Seeleuten Glück bringen, die Schiffbrüchigen retten, unsere Musik mögen und manchmal freundschaftliche Beziehungen mit den Menschen anknüpfen. Diese Tatsache, daß Mensch und Delphin in irgendeiner Weise eine besondere Beziehung verbindet, läßt sich nicht von der Hand weisen. Diese ‚Faszination Delphin‘ ist so groß, daß sich an manchen Stellen, wo zutrauliche Delphine auftauchen, regelrechte Menschenmassen drängeln, die die Tiere sehen oder mit ihnen schwimmen wollen. Das Fehlen von Aggression steht an erster Stelle auf der Liste der guten Punkte für Delphine.

 

 

         Delfin,   Delphin,   Dolphin, ......  

Delfine sind keine Fische, sondern Säugetiere. Sie gehören zur Ordnung der Wale, dort zur Unterordnung der Zahnwale und zur Familie der Delfine.  Ihre Vorfahren waren auf dem Land lebende Säugetiere, die vor Millionen von Jahren wieder zu einem Leben im Wasser übergingen.  Delfine besitzen einen stromlinienförmigen Körper und sind deshalb perfekte Schwimmer. Sie werden je nach Art zwischen 1,5 und vier Meter lang. Die größten Delfine, die Schwertwale, erreichen sogar eine Länge von acht bis neun Metern.  Delfine besitzen eine dreieckige Rückenflosse, die Finne, zwei Vorderflossen, die Flipper, und eine typisch geformte Schwanzflosse, die so genannte Fluke.  Die Kiefer der Delfine sind zu einer schnabelförmigen, langen Schnauze geformt.  Auf dem Kopf haben sie eine runde, höckerartige Wulst: die Melone. Das ist ein spezielles Organ, das es den Delfinen ermöglicht, sich mit Hilfe von Echolauten zu orientieren. Oben auf dem Kopf sitzt das Blasloch, durch das die Tiere atmen. Je nach Art sind Delfine in unterschiedlichen Grautönen gefärbt. Die Oberseite ist meist dunkler als die Bauchseite.  Das Gehirn der Delfine ist relativ groß, weshalb sie zu den intelligentesten Tieren gezählt werden. Ihr Gehör- und Geruchssinn ist sehr gut entwickelt.

Zu den bekanntesten Delfin-Arten gehören die Großen Tümmler. Sie werden zwei bis vier Meter lang und wiegen 150 bis 200 Kilogramm.  Am Rücken sind sie dunkelgrau, an den Flanken etwas heller und am Bauch fast weiß. Typisch ist ihr scheinbar "lächelnder" Gesichtsausdruck.
Eine eigene Überfamilie bilden die Flussdelfine. Sie unterscheiden sich in einigen Merkmalen stark von den Echten Delfinen. So können sie zum Beispiel nur sehr schlecht sehen. Dafür können sie sich aber noch besser mit ihrem Echoortungssystem orientieren. Außerdem ist die Schnauze aller Flussdelfine viel länger als die der Meeres-Delfine. Der größte Flussdelfin ist der Amazonas-Delfin: Er wird bis zu 3 Meter lang und 160 Kilogramm schwer.

Dolphin-Aid in Düsseldorf 

Delfine als Therapeuten         

Seit rund 20 Jahren haben Delfine auch einen guten Ruf als Therapeuten - meist Kinder mit schweren geistigen oder körperlichen Behinderungen sollen besonders gut auf diese Therapieform ansprechen.Die gesundheitlichen Fortschritte, die bei der Delphintherapie für die kleinen, behinderten Patienten erreicht werden, sind häufig der Beginn für ihre gesundheitliche Rehabilitation.Für die Eltern bedeuten diese Schritte nicht nur Hoffnung auf ein selbständigeres Leben Ihrer kranken, behinderten Kinder, sondern auch die Gewissheit, das ihre Kinder durch die Delphintherapie häufig überhaupt erst Therapiefähigkeit im Sinne klassischer, medizinischer Therapien erreichen.

Dolphin aid  aus Düsseldorf hat bereits über 1.000 Kindern die therapeutische Behandlung mit Delfinen ermöglicht.

Meine Tätigkeiten mit Delphinen:

  Key Largo Florida - Delphintherapie für Kinder

  Sea World in Orlando - Training mit den Delphinen

  Sea World Mission Bermuda Triangle - Filmaufnahmen mit Delphinen

Heimat  Delfine kommen in fast allen Meeren der Welt vor. Die einzelnen Arten haben jedoch sehr unterschiedliche Verbreitungsgebiete.  Manche leben in großen Meeres- Regionen, andere, wie zum Beispiel der Schwarzdelfin, nur an den Küsten Südamerikas und Südafrikas. Der große Tümmler ist weltweit in gemäßigten und tropischen Meeren und auch in Binnenmeeren, wie dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer, zu finden. Eine Ausnahme sind die Flussdelfine: Sie leben ausschließlich in Flüssen.

3. Monate bei SeaWorld Florida 

Tierpfleger, Delphin Trainer (Praktikant)

 1990 

Lebensraum  Delfine halten sich sowohl in küstennahen Gewässern als auch auf hoher See auf. Flussdelfine bewohnen dagegen schlammige, trübe Fluss-Systeme in tropischen Regionen.

Lebenserwartung  Die Lebenserwartung der verschiedenen Delfin-Arten ist unterschiedlich. Bei vielen Arten ist sie nicht bekannt. Vom Großen Tümmler weiß man, dass er ziemlich alt werden kann: Die Tiere erreichen ein Alter von etwa 37 Jahren.
 
Rassen und Arten Insgesamt zählen 26 Arten zur Familie der Delfine. Neben dem Großen Tümmler sind weitere Arten besonders bekannt: Der Gemeine Delfin, der Weißseiten-Delfin, der Schlankdelfin, der Spinnerdelfin und der Zügeldelfin. Unter den Flussdelfinen gibt es fünf Arten. Sie sind meist nach den Flüssen benannt, in denen sie leben: Der Amazonas-Delfin ist im Amazonas- und Orinoko-Flusssystem beheimatet. Der LaPlata-Delfin lebt in Flussmündungen und an einem Teil der Küste Brasiliens und Argentiniens. Der Ganges-Delfin ist in Indien und Bangladesh im Flusssystem des Ganges, Brahmaputra und Karnaphali Zuhause, der Indus-Delfin im Indus und der Chinesische Flussdelfin im unteren Bereich des Yangtsekiangs.


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